Sie profitieren von meiner Kompetenz und ich von Ihren super-motivierenden Erfolgen! Wer nicht lang durch den ADS-Campus (Schwerpunkt 1) scrollen, sondern eigentlich wissen will, wie man durch neue soziale Kompetenz und Kommunikationstechniken den wahren Stress in seinem Leben reduziert (Schwerpunkt 2), klickt hier.

Wie Sie mit ADS-Symptomen ein gutes Leben führen, Ihren Job und Ihre Freunde behalten können – und sich selbst wieder mögen.

Das Doccheck-Flexikon definiert trocken:
„Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, ist eine neurobiologische Entwicklungsstörung, die vor allem bei Kindern auftritt und häufig bis ins Erwachsenenalter persistiert. Sie macht sich u.a. durch Konzentrationsstörungen, motorische Hyperaktivität und gesteigerte Impulsivität bemerkbar. Die motorische Hyperaktivität ist dabei als fakultatives Symptom anzusehen. [Deshalb bei mir oft das „H“ in Klammern, eben weil optional und seltener bei Frauen.] Ausprägung und Schwergrad der Symptomatik nehmen tendenziell mit zunehmendem Alter der Patienten ab.“ (Aber halt leider oft nicht genug.)

Mein telefonisches Angebot richtet sich an diejenigen, die auch im Erwachsenenalter noch am Vollbild von ADS oder an einer ausreichenden Anzahl bzw. Ausprägung von ADS-Symptomen leiden, dass sie sich Unterstützung wünschen – laut dem Kollegen Jörg Dreher ganze 60 % derjenigen, auf die die Diagnose im Kindes- und Jugendalter zutraf. Für Erwachsene ist das Angebot immer noch relativ gering, da früher in Fachkreisen fest davon ausgegangen wurde, dass ADHS eine Kinderkrankheit ist, die sich mit dem Erwachsenwerden einfach „auswächst“.
Gerade Frauen sind als Kind oft gar nicht diagnostiziert worden, weil viele sich immer noch sozial kompetenter und weniger hyperaktiv und damit unauffälliger verhalten haben als die Zappelphilipps, deren Probleme mit sich und für ihr Umfeld kaum zu ignorieren waren.

Bei mir kann aktuell keine Diagnostik (nur ein Screening) stattfinden, dafür steht der ADS-Campus allen offen, die unter den entsprechenden Symptomen leiden – ob längst diagnostiziert oder noch subklinisch, ist irrelevant.

Oft steht das „S“ im AD(H)S auch für „Syndrom“, da es sich um eine Ansammlung vielfältiger Symptome handelt. Die wenigsten Betroffenen vereinen sämtliche möglichen AD(H)S-Auffälligkeiten auf sich, sondern es stehen jeweils individuell unterschiedliche Einschränkungen, aber auch besondere Stärken (häufig z. B. Kreativität oder besondere Fähigkeiten bei der Erkennung von Mustern und Zusammenhängen) im Vordergrund. Zu den störenden Eigenschaften zählen meine Klient*innen z. B. Prokrastination (ewiges Aufschieben) beim Lernen in Uni und Weiterbildung, Hibbeligkeit, Gereiztheit Partner*innen gegenüber, schlechtes Selbstwertgefühl, Konzentrationsprobleme/Ablenkbarkeit bei Arbeitsaufgaben oder bei TV-Filmen, teures Verlieren von wichtigen Dingen oder Vergessen von Rechnungen (-> ADHD tax …), durchgearbeitete Nächte vor Deadlines, unkontrolliertes Geldausgeben oder rasche Stimmungsschwankungen.

Entsprechend individuell gestalte ich Ihre Beratung auf meinem ADS-Campus. Alles andere würde Ihnen nicht gerecht werden und ließe sich besser mit einem Buch oder einem PDF abhandeln.

  • … Ihr ADS verstehen und so privat und bei der Arbeit besser für sich sorgen können. (Nicht selbstverständlich, wenn man so spät oder noch gar nicht abschließend diagnostiziert wurde wie viele Frauen.)
  • … Strategien lernen, um trotz ADS-Symptomen – mit oder ohne Diagnose – einen guten Job zu machen – auch beim Managen ihrer Familie (gern inkl. Vierbeiner).
  • … endlich ein Leben mit weniger Chaos und Peinlichkeiten haben und ihren Freunden eine gute Freundin sein.
  • … sich trotz aller Unzulänglichkeiten trauen, auch mal Nein zu sagen, wenn es Ihnen zu viel wird (im Team wie auch zuhause, Stichworte mental load und Carearbeit).
  • … die beruhigende Sicherheit, den Job behalten zu können und auch ihre Freunde.
  • … nicht mehr so unangenehm zum Freund sein und die Beziehung gefährden.
  • … also mehr Freude und Leistungsfähigkeit bei der Arbeit und mehr Zufriedenheit im Leben.

  • Ihre Wohnung sieht fürchterlich aus, dafür schämen Sie sich.
  • Sie ertragen die Geräuschkulisse bei der Arbeit oder im ÖPNV nicht, und dort länger sitzen zu bleiben, fällt Ihnen schwer.
  • Sie machen ständig Flüchtigkeitsfehler, und wenn das rauskommt, verlieren Sie vielleicht Ihren Job – so wie letztens zum dritten Mal ihre Schlüssel.
  • Die eine Verabredung haben Sie peinlicherweise gestern ganz vergessen – so wie diesen einen Kunden und die Rechnung ganz unten auf dem Stapel.
  • Jetzt haben Sie die Diagnose endlich, finden aber einfach keine Therapeutin, die Ihnen helfen könnte, etwas zu verändern. Ihre Psychiaterin sagt auch, zur Behandlung gehört neben den Medikamenten auf jeden Fall noch ein ADHS-Coaching.
  • Abends sind Sie in letzter Zeit völlig fertig und niedergeschlagen oder streiten sich mit ihrem Freund wegen Nichtigkeiten. Das soll nicht so weitergehen.
  • Die Vorbereitung für die Präsentation haben Sie immer noch nicht angefangen, und langsam wird es eng und sie bekommen Angst.
  • Sie nehmen sich wieder und wieder vor, endlich mal eine Aufgabe abzuschließen, bevor Sie drei neue anfangen, aber Sie lassen sich wieder ablenken und schaffen es einfach nicht.
  • Ihr Hausarzt sagt, Sie sind kurz vor dem Burn-out.

Momentan leiden Sie, wie viele spät oder noch gar nicht abschließend diagnostizierte Frauen, unter einer schlecht kompensierten AD(H)S-Symptomatik. Wahrscheinlich fehlt es Ihnen auch an wissenschaftlich fundierter Aufklärung über diese neurologische Besonderheit. (Social Media hat das Thema Neurodiversität vielen zugänglich gemacht, aber leider merkt man viel zu oft, dass es da keine Qualitätskontrollen gibt.) Dies sorgt schon bei durchschnittlicher Arbeitsbelastung für ernsthaften Jobstress (und entsprechende Symptome) und die im gemeinsamen Haushalt (mit oder ohne Kinder) standardmäßig ausgefüllte Rolle ist oft schon für gesunde Frauen mehr als unfair und überlastend – mit Reizfilterschwäche, Zeitblindheit etc. nochmal viel mehr.

Dies sorgt z. B. im Job oft dafür, dass man „freiwillig“ länger bleibt, um Fehler wieder auszubügeln oder lange Aufgeschobenes fertig zu bekommen – oder auch zuhause nie guten Gewissens Feierabend macht. Nur nicht auffliegen! Manch eine schluckt unpassende Bedingungen aufgrund eines großen Unzulänglichkeitsgefühls, mit dem man sich besser nicht noch aus dem Fenster lehnt. Vielleicht denken Sie, Sie können ja froh sein, dass Sie den*die Partner*in oder den Job überhaupt noch haben …


Nach dem telefonischen Kennenlernen und einer ausführlichen Anamnese Ihrer persönlichen Ressourcen und Schwierigkeiten (auch mit Hilfe eines ADHS-spezifischen Screening-Fragebogens) legen wir Ihre individuellen Ziele für den ADS-Campus fest. Danach lernen sie sich und ihre Symptomatik zu verstehen (Psychoedukation) und wissenschaftlich überprüfte Strategien, passend zu Ihren Symptomen, zu nutzen.

Da AD(H)S ein sehr vielfältiges Syndrom ist, kommen die verschiedensten Themen infrage, z. B. Emotionsregulation, Reduktion von impulsivem Verhalten, neue soziale Kompetenzen (auch: „besser Streiten“), Verbesserung von Organisationsfähigkeit und Zeitmanagement, Bekämpfung von „Aufschieberitis“ (Prokrastination), Umgang mit innerer und äußerer Unruhe etc. – ganz individuell, je nachdem, was Ihnen wichtig ist. Die neuen Denk- und Verhaltensweisen sollten Sie als „Hausaufgaben“ in der Realität ausprobieren, und wir besprechen und justieren ggf. nach.

Oft ist es empfehlenswert, auch ihre Beziehungen zu anderen oder ihre Arbeitsbedingungen vorsichtig zu verändern: Es geht um das Trainieren von Selbstfürsorge und freundliches Grenzensetzen im Freundeskreis oder am Arbeitsplatz, dazu gehört auch Kommunikationstraining.

Falls gewünscht, widmen wir uns auch der Entlastung im Familienalltag oder Entspannungstechniken wie Autogenem Training (AT) oder Progressiver Muskelentspannung nach Jacobsen (PMR). Das funktioniert hervorragend am Telefon!

Sie können bei mir, einzeln oder in der Gruppe, ein bewährtes manualisiertes Programm von den Koryphäen auf ihrem Gebiet durchlaufen: „Psychoedukation bei ADHS im Erwachsenenalter“ von D’Amelio, Retz, Philipsen & Rösler. Es enthält folgende Elemente für viel Wissen und erste Veränderungen:

  • Kennenlernen, Organisatorisches, individuelle Zielklärung
  • Was ist ADHS und wie entsteht es? neurobiologische Grundlagen
  • ADHS medikamentös und psychologisch behandeln
  • Mein (soziales) Leben mit ADHS: Schwierigkeiten und positive Seiten
  • Wie gehe ich mit mir um? Selbstbild und Selbstwert
  • Von Chaos und Kontrolle: (Selbst-) Organisation im Alltag
  • Stressmanagement inkl. psychosomatischer Grundlagen von Stress
  • Stimmungsregulation und Impulskontrolle
  • Selbstmodifikation von problematischen Verhalten
  • Medikation ja oder nein?
  • Abschluss: Rückblick und Würdigung des Erreichten, Übergang in den Alltag oder zu neuen Formen der Unterstützung bei ADHS
  1. Kennenlernen und Bestandsaufnahme: gesundheitliche und berufliche Anamnese (teils vorab per Fragebogen), Ist-Stand: Was läuft bereits gut, was darf genau so bleiben? Was stresst Sie, was muss sich bitte ändern? In welchen Bereichen benötigen Sie fundierte Informationen und bewährte Strategien?
  2. Ihre persönlichen Veränderungswünsche und Ziele (Soll) für unsere Zusammenarbeit auf dem ADS-Campus werden festgelegt und damit auch die Dauer Ihres Coachings.
  3.  Lernen Sie sich, Ihre Stärken und Ihre Schwierigkeiten zu verstehen (Psychoedukation).
  4. Kennenlernen und Einüben wissenschaftlich überprüfter Strategien für Ihre konkreten ADS-Symptome am Arbeitsplatz und im Privatleben – ausprobieren, nachjustieren und neue, erfolgreiche Routinen schaffen
  5. Verbesserung Ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen: Trainieren von Selbstfürsorge und Neinsagen in Freundschaften oder am Arbeitsplatz, Vorbereitung der Kommunikation mit Team oder Partner*in, Entlastung im Familienalltag oder Einüben von für Sie angenehmen Methoden der Entspannung
  6. Nach dem Zieleinlauf: einmal Erreichtes stabilisieren, neue Fertigkeiten auf eventuelle andere Problemfelder ausweiten, langfristige Zufriedenheit sichern

Genau wie bei allen anderen Beratungsanlässen können Sie bei mir auch beim ADS-Coaching selbst entscheiden, wie umfangreich und in welcher Frequenz unsere Zusammenarbeit stattfinden soll. Die unten aufgeführten Buchungsmöglichkeiten sind daher die gleichen wie für jeden anderen Beratungsanlass.

Klartext ADHS dagegen hält sich für noch mehr Effizienz und maximalen Wissenszuwachs an das bewährte Manual von D’Amelio et al., eingedampft durch Winkelmann, individualisiert mit Ihnen gemeinsam, und besteht aus 5 auf einander aufbauenden Terminen.

Wenn Ihnen zum ADS-Campus noch etwas unklar ist oder Sie sich schon mal unverbindlich für die kommenden Gruppenangebote vormerken lassen oder mich einfach vorher kennenlernen wollen, reservieren Sie sich gern einen Termin für ein kostenloses Schnuppertelefonat von 15 min (0 €):

Ein umfangreiches ADS-Coaching für Ihr gutes Leben mit AD(H)S startet idealerweise mit einem strukturierten Erstgespräch von bis zu 90 min – also „Kickstart“ (119 €). Vorab gibt es einen ADHS-Fragebogen, meinen Stammdaten- und den Anamnesebogen für Sie, sodass wir ganz individuell auf Basis Ihrer Wünsche, Ihrer Symptomatik und Ihrer Lebensumstände die für Sie relevanten Ziele Ihres ADS-Campus festlegen können. Wer es kompakter mag, für den ist ein Einstieg mit Quick ’n dirty das Richtige, oder wir nutzten den 1. Termin Ihres High5-Paketes.

Weiter gehen kann es mit den vergünstigten 5er-Gesprächspaketen: 5x bis 45 min High5 (355 €/71 € pro Einheit). Sie entscheiden, wie umfangreich unsere Zusammenarbeit ausfallen soll, wie viele telefonische Einheiten Sie buchen möchten und wie häufig diese stattfinden sollen.

Wer sich z. B. selbst nicht so ganz über den Weg traut bzgl. seines Durchhaltevermögens, kann natürlich auch Einzeltermine zum Normalpreis haben: bis 45 min Quick ’n dirty (79 €). Auch geeignet als schneller Ersttermin im Rahmen des ADS-Coachings.

Klartext ADHS , das kompakte Psychoedukationsprogramm für angehende Experten, dauert 5 x 60 min und kostet 300 €.

  • … müssen sich nicht mehr tot stellen, wenn es an der Tür klingelt.
  • … wissen, wie Ihr Gehirn am besten funktioniert und finden sich gar nicht mehr so übel.
  • … haben sich eine fundierte Meinung gebildet zur großen Frage, ob Sie Medikamente nehmen sollten.
  • … können beruhigt und strukturiert vor sich hinarbeiten, statt gehetzt und besorgt Ihre Fehler auszubügeln und Aufgeschobenes nachzuholen.
  • … schaffen es, Streitigkeiten zu beenden, bevor Sie explodieren.
  • … haben viele kleine passgenaue Strategien gelernt und kommen auf einmal ziemlich gut durch den Alltag.
  • Menschen, die hoffen, langjährige Probleme in ein oder zwei Telefonaten lösen zu können: Ein paar Häppchen Psychoedukation (also Informationen zu ADHS) bekommen Sie von mir gern in so einem Rahmen, wirkliche Veränderungen brauchen dann doch ein paar Wochen länger.
  • diejenigen, die ungern aktiv Dinge verändern und auch wenig Lust haben, zwischen den Terminen zu trainieren – sondern sich eher erhoffen, dass die Psychologin bei ihnen endlich mal den berühmten Schalter umlegt und gut. Lassen Sie uns gern vorab klären, ob angeleitete Veränderungen und passgenaue neue Strategien nicht doch etwas für Sie sind:
  • … vor allem, wenn Sie gern mit klarer Struktur, Transparenz, evidenzbasiert und dennoch individuell psychologisch arbeiten möchten.
  • Entwickelt wurde der ADS-Campus für Frauen, denn die haben einfach ein eigenes Angebot verdient, nachdem Medizin und Forschung sie (nicht nur bei ADHS) lange vernachlässigt haben (Gender Health Gap). Männer werden von mir aber auch nicht weggeschickt.
  • Sie benötigen keine (AD(H)S-) Diagnose. Leidensdruck und Veränderungswunsch genügen.
  • Gleichzeitig ist es aufgrund meiner Expertise und Qualifikation kein Problem, wenn Sie wie so viele Menschen mit AD(H)S noch weitere körperliche oder psychische Erkrankungen (Komorbiditäten) mitbringen.
  • Das Telefonformat ist bewusst gewählt und bietet manchmal gerade genug Flexibilität, wenn es mal wieder drunter und drüber geht: Sie müssen weder zuhause aufgeräumt, noch es pünktlich in die Praxis geschafft haben. Wenn Sie während des Termins Gassi gehen wollen oder müssen, nur zu. Dass Sie vielleicht erst ein paar Minuten später erreichbar sind als verabredet, ist einkalkuliert. (Erst nach 10 min gebe ich dann auf.)

  • natürlich mit Psychologie-Studium und -Diplom
  • viele Jahre Arbeitserfahrung mit Menschen mit AD(H)S, auch in der Beruflichen Reha
  • Koordinatorin der Fachgruppe AD(H)S bei meinem Teilzeit-Arbeitgeber IVPNetworks in der psychologischen Telefon- und Videoberatung
  • Fortbildungen in Patientenschulung sowie speziell in Stressbewältigungs-, Emotionsregulations- und Sozialkompetenztrainings

Wenn irgendetwas unverständlich war, Sie Zweifel haben oder einfach noch Infos brauchen, fragen Sie gern, schriftlich oder am Telefon:




Raus aus dem Stress mit schlau kommunizierten Grenzen: Wie Sie soziale Hemmungen abbauen und lernen, mutig für Ihre eigenen Bedürfnisse einzustehen.

Hier sind Sie richtig, wenn Sie überlastet sind, aber gar keine Option sehen, Ihren Stress zu reduzieren. Wenn Sie „eigentlich“ weniger arbeiten sollten, mehr Sport machen müssten, den Haushalt nie alleine schmeißen wollten – aber wo sollen die Zeit und der Freiraum herkommen? Wie sollen Sie das Ihrer Chefin, dem Kind, Ihrem Mann klarmachen? Wenn Sie dringend Grenzen setzen müssten – aber nicht Nein sagen können? Wenn Sie dringend Entlastung brauchen, aber auch niemanden vor den Kopf stoßen möchten?

Das geht: Es gibt Kommunikationstechniken, mit denen Sie anderen klarmachen können, wie es Ihnen geht und vermitteln können, dass sich wirklich etwas ändern muss – ohne, dass diese sich angegriffen fühlen. Sie können lernen, selbstfürsorglich Grenzen zu setzen, die von anderen auch akzeptiert werden, auch, wenn erstmal nicht alle begeistert sind von Ihrer neuen Selbstfürsorge. Und dann ist da plötzlich Zeit fürs Fitnessstudio, das Treffen mit alten Freunden oder endlich mehr Schlaf. Wie sagte letztens eine meiner Patientinnen im Telefoncoaching? „Das fängt ja an, Spaß zu machen!“


Aus vielen Jahren Beratungserfahrung sind mir unterschiedliche Lebensumstände gut bekannt, die bei Menschen eine Rolle spielen, die sich überfordert fühlen und gleichzeitig keinen Ausweg sehen. Beispiele:

  • Überlastung im Job, Überstunden, ein zu schlechtes Gewissen, um als Einzige*r pünktlich zu gehen
  • ordentlich Verantwortung und mental load rund um die Familie
  • Tage, die irgendwie 48 h haben müssten
  • fürchterlich nette, aber auch bedürftige Kollegen
  • quirlige Kinder und unfair verteilte Carearbeit und irgendjemand musste ja Elternvertreter werden …
  • hoher Selbstanspruch und die Frage, ob Sie sich nicht einfach mehr zusammenreißen sollten
  • ein wirklich dominanter Chef 
  • Ihre einsame Nachbarin, die sich jeden Tag so freut, wenn Sie trotz allem noch vorbeikommen

Das geht in der Regel mit typischen Stresssymptomen einher:

  • innere Unruhe, ängstliches Grübeln, hoher Puls, Verspannungen …
  • Selbstzweifel, ob Sie einfach belastbarer werden müssten, so wie die anderen
  • Schlafmangel
  • Reizbarkeit
  • Verschlechterung chronischer körperlicher Erkrankungen
  • ständige Erschöpfung und dabei keine Chance, demnächst mal auszuspannen
  • Unzufriedenheit und Angst, das irgendwann nicht mehr zu schaffen
  • … und keine Zeit für Sport, Entspannung, Freunde oder Nichtstun

Viele meiner Klient*innen finden heraus, dass ihre Überlastung einerseits durch objektive äußere Anforderungen entsteht, aber auch durch ein eigenes, tief verankertes Muster: Sie wollen zuverlässige Angestellte, hilfsbereite Freund*innen oder gute Eltern sein – und kommen selbst ganz zum Schluss. Statt rechtzeitig „stopp“ zu sagen, wird noch eine Aufgabe übernommen, noch jemandem geholfen, noch ein Feierabend geopfert – aus Verantwortungsbewusstsein, Mitgefühl oder schlicht aus Angst vor den Konsequenzen eines Neins. Dieses Verhalten hat meist gute Gründe: Vielleicht haben Sie schon früh gelernt, dass Harmonie in Beziehungen wichtiger ist als alles andere oder dass man nur dann dazugehört, wenn man funktioniert. Etwas anderes können Sie sich auch schwer vorstellen. Mit der Zeit führt das jedoch dazu, dass für die eigenen Bedürfnisse kaum noch Raum ist – bis Körper und Seele Alarm schlagen.

Das Problem liegt also höchstwahrscheinlich nicht darin, dass Sie zu wenig belastbar oder zu desorganisiert wären. Im Gegenteil: Sie haben zu lange versucht, allem gerecht zu werden. Jetzt ist der Moment, an dem Sie bei mir lernen dürfen, auch sich selbst gerecht zu werden: Indem Sie Ihre Grenzen wahrnehmen und ernstnehmen und Veränderungswünsche mutig ansprechen.

Ich unterstütze Sie darin, Ihre Grenzen erst einmal bewusst wahrzunehmen und für sich selbst realistisch neu abzustecken. Wir bereiten Sie darauf vor, Ihre Bedürfnisse klar, aber gefühlvoll zu vertreten. Überlastung ist irgendwann nicht mehr mit „noch ein bisschen Durchhalten“ zu lösen, sondern damit, neue Wege im Umgang mit bisher selbstverständlichen Erwartungen – den eigenen und denen anderer – zu finden.

Wir arbeiten telefonisch auf Basis des Gruppentrainings sozialer Kompetenzen von Hinsch & Pfingsten, das sich seit 13 Jahren für mich und meine Patient*innen einzeln und in der Gruppe sehr bewährt. Dieses breit eingesetzte und gut evaluierte Konzept zeigt, wie wir durch passende Kommunikation unterschiedliche soziale Situationen mit hoher Wahrscheinlichkeit in unserem Sinne bewältigen können, ohne dabei uns wichtige Menschen vor den Kopf zu stoßen.

In telefonischen Einzelgesprächen entwickeln wir Schritt für Schritt Ihren eigenen Plan, wie Sie in für Sie persönlich belastenden Alltagssituationen Bedürfnisse äußern und Veränderungen schaffen, ohne Wut und Ablehnung zu provozieren. Sie lernen, Ihre Bedürfnisse freundlich, aber bestimmt anzusprechen und gemeinsam mit anderen individuelle Lösungen zu finden. Oft ist es ein wertvoller Zwischenschritt, mit ganz anderen, ungefährlichen Übungssituationen als Hausaufgaben zu starten und so langsam gute Erfahrungen damit zu sammeln, auch mal nach den eigenen Bedürfnissen zu handeln (Bsp.: sich im Geschäft beraten zu lassen, um dann doch nichts zu kaufen). So können Sie nach und nach Sicherheit und die Erkenntnis gewinnen, dass und wie konkret es möglich ist, sowohl sich selbst als auch anderen ein guter Freund oder eine gute Freundin zu sein.

  • ausführliche Bestandsaufnahme: Wie leben und arbeiten Sie, wer gehört zu Ihnen, was sind Ihre persönlichen Belastungen und was Ihre Ressourcen? (teils schon vorab per Fragebogen)
  • Zielklärung – wir erforschen Ihre Wünsche und Bedürfnisse: Was brauchen Sie eigentlich, um weniger gestresst zu sein? Was fehlt Ihnen? Was genau soll sich verändern und was im Gegenteil nicht? (Sie entscheiden auch, welche Probleme Sie evtl. noch behalten möchten.) Wer ist mit betroffen und muss sich möglicherweise umstellen?
  • Hindernisse ermitteln: Befürchtungen, hinderliche Gedanken („Selbstverbalisationen“) und reale Risiken werden offen besprochen und ggf. verändert.
  • Kommunikationstraining: Sie lernen, soziale Situationen anhand charakteristischer Merkmale zu erkennen und danach zu entscheiden, welche Technik Sie am besten einsetzen. Die wichtigsten Situationstypen sind „sein Recht durchsetzen“, „Beziehungen auf Augenhöhe gestalten“ und „Sympathie gewinnen und eine Gefälligkeit bekommen“.
  • praktische Übungen (mit der Psychologin am Telefon und als Hausaufgaben im echten Leben): Sie beginnen, zunächst auf einem für Sie leichten Level, in sozialen Situationen auch einmal „nein“ zu sagen – oder wenigstens nicht reflexhaft „ja, natürlich“. Sie probieren aus, wie es sich für Sie anfühlt und auf Ihr Umfeld wirkt, wenn Sie über Gefühle sprechen und jemanden animieren, einen Kompromiss zu erarbeiten. Sie gewinnen nach und nach an Sicherheit und üben auch hilfreiche Selbstverbalisationen ein, bis Sie sich wohlfühlen damit, die zuvor noch angstbesetzten Themen in Ihrem Sinne anzusprechen.

Wenn Ihnen zum Beratungsthema selbstsicher kommunizieren & leichter leben noch etwas unklar ist oder Sie sich schon mal unverbindlich für die kommenden Gruppenangebote vormerken lassen bzw. mich einfach vorher kennenlernen wollen, reservieren Sie sich gern einen Termin für ein kostenloses Schnuppertelefonat von 15 min (0 €):

Weiter gehen kann es mit den vergünstigten 5er-Gesprächspaketen: 5x bis 45 min High5 (355 €/71 € pro Einheit). Sie entscheiden, wie umfangreich unsere Zusammenarbeit ausfallen soll, wie viele telefonische Einheiten Sie buchen möchten und wie häufig diese stattfinden sollen.

Wer sich nicht gleich länger festlegen möchte, kann natürlich auch immer Einzeltermine zum Normalpreis bekommen: bis 45 min Quick ’n dirty (79 €). Auch geeignet als schneller Ersttermin auf dem Weg zu Grenzen als Freunde.

  • können Sie die netten Kolleginnen mit den vielen Fragen auch mal abwimmeln, ohne es sich gleich mit ihnen zu verderben.
  • macht Ihr Partner beinahe freiwillig mehr im Haushalt.
  • versteht Ihre Chefin, dass auch Sie keine unbegrenzten Kapazitäten haben.
  • können Sie auf einmal Dinge in den Laden zurückbringen, die Sie kaputt gekauft haben.
  • müssen Sie Ihre Eltern nur noch so oft anrufen, wie es Ihnen guttut.
  • haben Sie auf einmal wieder Zeit für Ihr früheres Lieblingshobby.

  • Klient*innen, die bei näherem Hinsehen lieber doch alles so lassen möchten, wie es ist. Natürlich ist es auch völlig legitim, seine Probleme lieber behalten zu wollen, und damit das Risiko eines Konflikts oder unangenehmer Gespräche zu minimieren.
  • Menschen, die sich Zaubertricks à la „mit diesen 3 geheimen Gesten gewinnen Sie jeden Mann für sich“ oder „machen Sie das jeden Morgen vor der Arbeit, und Ihre Chefin frisst Ihnen aus der Hand“ erhoffen. Bei mir gibt es handfeste, erprobte Kommunikationsstrategien, praktische Übungsaufgaben und viel Unterstützung dabei, immer selbstsicherer und freier zu werden.


Noch skeptisch? Lassen Sie uns darüber reden:

  • für Menschen, die jetzt wirklich im Kern etwas verändern wollen, weil sie der Stress langsam krank macht und im trubeligen Alltag Yoga und Beruhigungstee leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind
  • für alle, die sich in sozialen Situationen allmählich mutiger zu werden am Telefon immer noch besser vorstellen können, als gleich in der Gruppe vor Ort oder per Zoom
  • für diejenigen, die schon 100 Mal versucht haben, Stressbewältigungsstrategien wie Entspannungstraining und Sport wirklich auf Dauer im Alltag unterzubringen, aber immer wieder daran gescheitert sind, dass sie einfach zu eingespannt sind

  • Psychologie-Studium und -Diplom als wissenschaftliche Basis, keine Tschakka-Vibes und keine Manipulationsstrategien, sondern ein stets individuell an Ihre Pläne und Sorgen angepasstes, fachlich fundiertes Vorgehen
  • Train-the-Trainer-Fortbildung zur Durchführung des Gruppentrainings sozialer Kompetenzen beim Meister (Dr. Rüdiger Hinsch) persönlich
  • … und kontinuierliches Anleiten von Patient*innen, Rehabilitand*innen und Telefon-Klient*innen auf dessen Basis schon seit 2013
  • besonderes Talent, die Übungsschritte für Sie gerade klein genug zu wählen, dass Sie sich trauen und Erfolg haben, aber so groß, dass Sie schnell vorankommen
  • Fachpsychologinnen-Titel für Rehabilitation, wo es auch immer um die dauerhafte Gesunderhaltung nach Wiedereinstieg ins Arbeitsleben geht, trotz der dort prinzipiell drohenden Belastungen
  • zusätzliche Fortbildungen in Patientenschulung sowie speziell in Stressbewältigungs- und Emotionsregulationstrainings

Fragen Sie mich alles zu unserer möglichen Zusammenarbeit, schriftlich oder am Telefon:





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